Stromverbrauch in Deutschland steigt

Die Strompreise steigen konstant und die Krise wütet seit Monaten – trotzdem verbrauchen die deutschen Haushalte immer mehr Strom, wie eine Studie des Portals “Check24″ ergeben hat. Grund hierfür sind mehr neue Geräte und ein steigender Komfortbedarf.
Im Rahmen der Untersuchung wurde der Energiehunger deutscher Haushalte in der Zeit zwischen Juli 2007 und Februar 2009 gemessen und mit den Daten des Verbands der Elektrizitätswirtschaft e. V. (VDEW) aus dem Jahre 2006 abgeglichen. Dabei konnte ein signifikanter Anstieg des jährlichen Stromverbrauchs festgestellt werden. Ein Vier-Personen-Haushalt legte demnach durchschnittlich von 4430 kWh auf 5087 kWh – das entspricht einem Anstieg von ganzen 14,83 Prozent. Bei einem Drei-Personen-Haushalt stieg der Verbrauch von 3880 kWh auf 4309 kWh, womit die Steigerungsquote bei durchschnittlich 11.06 Prozent lag. Den gleichen Wert erzielte ein durchschnittlicher Zwei-Personen-Haushalt mit einem Zuwachs von 3030 kWh auf 3365 kWh. Ein Single-Haushalt legte seit 2006 von durchschnittlich 1790 kWh auf 1902 kWh und damit um 6,26 Prozent zu.

Unterhaltende Stromfresser und siegreiche Hamburger

Die Gründe für den allgemeinen Anstieg sind primär in der elektronischen Ausstattung der Haushalte zu finden. In den vergangenen Jahren würden immer mehr Haushalte zu neuen Unterhaltungsmedien wie Flachbildfernsehern, leistungsstarken PCs oder Spielkonsolen greifen, erklärt das Statistische Bundesamt. Zwar seien diese oft mit effizienteren, stromsparenden Technologien ausgerüstet, aber trotzdem mache die schiere Masse der Geräte letztendlich den Unterschied. Auch Küchengeräte wie Kühlschränke mit verschiedenen Temperaturregelzonen hätten einen erhöhten Energiebedarf und würden den Trend so weiter verstärken, heißt es. Darüber hinaus mache sich auch die gestiegene Durchschnittswohnfläche pro Bürger bemerkbar – insgesamt ist es also der Komfortbedarf der Verbraucher, der den Ausschlag gibt.
Aber die Prüfer von “Check24″ stellten im Rahmen der Studie nicht nur den allgemeinen Anstieg der Verbrauchszahlen fest – auch teilweise erhebliche Differenzen zwischen den einzelnen Bundesländern wurden offengelegt. Dabei gibt es vor allem ein Ost-West-Gefälle zu beobachten: In den neuen Bundesländern wird durchschnittlich weniger verbraucht als in den alten. Die Krone der sparsamsten Bürger kann sich aber dennoch ein westliches Bundesland aufsetzen – in Hamburg ließen die Verbraucher nur 4659 kWh pro Jahr durch die Steckdosen fließen. Den letzten Platz holte sich Nordrhein-Westfalen mit einer wahren Energieleistung von durchschnittlich 5398 kWh im Jahr.

Eine Antwort zu “Stromverbrauch in Deutschland steigt”

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    Stromverbrauch eines Wäschetrockner…

    Wäschetrockner verbrauchen in der Regel zwischen 2 bis 10 Kilowattstunden pro Trockenvorgang. Der Stromverbrauch eines Wäschetrockners variiert jedoch je nach Wäschetrockner und kann daher nie pauschal gesagt werden. Wie können wir aber den Stromve…

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