Heizstromanbieter ohne Konkurrenz

Auf dem Markt für Heizstrom, gibt es zur Zeit keinen Wettbewerb. Die Nutzer von Wärmepumpen oder Nachtspeicherheizungen, haben kaum Möglichkeiten zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln.

Bei Heizstromkunden wird normalerweise nach zwei verschiedenen Tarifen abgerechnet. Tagsüber nach dem Hochtarif (HT) und in der Nacht nach dem günstigeren Niedertarif (NT). Die Nachtspeicherheizung lädt Nachts auf und nutzt dazu den günstigeren Nachtstrom.

Doch entsprechende Tarife für Heizstrom, werden in der Regel nur von den örtlichen Grundversorgern angeboten. Normalerweise sind sie günstiger als Tagestarife von überregionlen Anbietern. In der Vergangenheit gab es jedoch immer wieder auch Medlungen über Preiserhöhungen im Heizstrombereich. Da auf dem Markt kein Wettbewerb herrscht, können Kunden bei steigenden Preisen nicht auf günstigere Anbieter ausweichen.

Ein Gutachten, das im Auftrag der Bundesnetzagentur erstellt wurde, bestätigt, dass der Wettbewerb auf diesem Sektor kaum vorhanden ist. Hauptgründe dafür sind unter anderem die unattraktiven Gewinnmargen aber auch ein enormer bürokratischer Aufwand bei der Kommunikation mit den jeweiligen Netzbetreibern. Gleichzeitig deutet das Gutachten darauf hin, dass eine Vereinfachung des Zugangs zum Heizstrommarkt für neueA nbieter, die Kosten für die Netzbetreiber in die Höhe treiben würde. Darum wird der Bundesnetzagentur empfohlen, von Maßnahmen abzusehen, die zu einer Prozessvereinfachung führen.

Unterdessen können die Verbraucher nun auf das Kartellamt hoffen. Denn die Wettberebsbehörde hat ein Missbrauchsverfahren gegen die Heizstrom-Anbieter angekündigt.

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