Weniger CO2, mehr Klimaschutz
Im nächsten Jahr findet die Weltklimakonferenz in Mittelamerika, genauer gesagt in Mexiko statt. Die Weltklimakonferenz, die dieses Jahr in Kopenhagen/Dänemark stattgefunden hat ist am vergangenen Wochenende zu Ende gegangen. Die Vertreter der 192 Mitglieder der UN hatten teilgenommen und zwei Wochen lang darüber diskutiert was für Maßnahmen getroffen werden müssen, damit die Erwärmung des Klimas sich auf zwei Grad Celsius beschränkt. Zu einem wirklichen Schluss sind die Vertreter nicht gekommen, deshalb sind am vergangenen Donnerstag zahlreiche Staats- und Regierungschefs nach Kopenhagen gereist, um die Verhandlungen weiter zu führen. Sie kamen zu dem Konsens die Entwicklungsländer finanziell zu unterstützen und auf die zwei-Grad-Grenze haben sie sich auch geeinigt. Eigentlich war geplant, dass ein Nachfolger des Kyoto-Protokolls gefunden wird, weil das nämlich 2012 ausläuft. Die Entwicklung eines Nachfolge-Abkommens gestaltete sich aber weit schwieriger als zuvor angenommen und die Länder konnten sich nicht einig werden.
Klar ist allerdings, dass mehr für das Klima getan werden muss. Der Druck auf die Energielieferanten steigt und sie werden dazu aufgefordert, dass mehr des gelieferten Stroms aus regenerativen Quellen kommen muss. Experten haben erst kürzlich herausgefunden, dass Deutschland mit seinem Technologievorsprung in 10 bis 20 Jahren die Hälfte seines Strombedarfs aus erneuerbaren Energien schöpfen könnte. Bisher sind es jedoch noch weit weniger. Der Rest-Bedarf könnte dann mit Hilfe von Gaskraftwerken erzeugt werden, die im Gegensatz zu Atom- und Kohlekraftwerken viel weniger CO2 in die Atmosphäre stoßen. Auch die Abschaltung der Gaskraftwerke gestaltet sich weniger schwierig als bei den anderen Großkraftwerken.
Die Abschaltung der anderen Großkraftwerke könnte also schon früher erfolgen und die im Raum stehende Diskussion über längere Laufzeiten ist somit hinfällig.
Die Windkraftanlagen könnten nach Expertenmeinung mehr Strom erzeugen, wenn die älteren Windräder durch neuere und leistungsstärkere ersetzt würden. Bis es allerdings soweit ist muss abgewartet werden und vielleicht bringt der Klimagipfel in Mexiko nächstes Jahr ja tatsächlich das was Kopenhagen nicht geschafft hat.
21. Dezember 2009 um 14:39
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