Ostdeutsche zahlen mehr für Strom
Die Deutsche Wiedervereinigung liegt nun bereits mehr als 20 Jahres zurück. Doch noch heute herrschen in einigen Bereichen noch immer keine einheitlichen Bedingen zwischen Ost. Und Westdeutschland. So gibt es zum Beispiel deutliche Unterschiede im Strompreis zwischen den alten und den neuen Bundesländern.
Bis 46 Prozent teurer ist der Strom im Osten im Vergleich zu Westdeutschland. Dies Ergab eine Studie, welche ein unabhängiges Vergleichsportal kürzlich vorgestellt hat. Laut der Untersuchung ist der Stromanbieter TW Delitzsch der gegenwärtig teuerste Grundversorger. Ein Haushalt mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 5.000 Kilowattstunden Strom im Jahr zahlt hier bis zu 453 Euro mehr als Kunden des bayrischen Versorgers GW Glockstedt, dem derzeit günstigsten Grundversorger.
Im Schnitt zahlen Haushalte in Westdeutschland im Jahr 1197,55 Euro für Strom. Ostdeutsche Haushalte mit gleichem Verbrauch kostet die Stromversorgung jährlich jedoch im Durchschnitt 1260,89 Euro.
Des Weiteren planen 30 deutsche Grundversorger, im Juni und Juli ihre Energiepreise erneut zu erhöhen. Um bis zu 16 Prozent teurer wird der Strom ab dann werden. Im Durchschnitt kann mit einer Strompreiserhöhung von 5,6 Prozent gerechnet werden, was jährlichen Mehrkosten von knapp 63 Euro entspricht.