Stromsparend Wäsche waschen

In allen Bereichen des Haushalts lässt sich durch einfache Verhaltensänderungen der Energieverbrauch reduzieren. Auch beim Wäschewaschen kann durch die möglichst effiziente Nutzung der Waschmaschine bares Geld gespart werden. Häufig rentiert sich auch die Neuanschaffung einer modernen Waschmaschine.

Alte Waschmaschinen sind wahre Energiescheudern, sie beanspruchen rund 15 Prozent des gesamten Strombedarfs im Haushalt. In den letzten Jahren hat sich die Technik ständig weiterentwickelt und immer effizientere Haushaltsgeräte hervorgebracht. Derzeit verbrauchen ökologische Waschmaschinen der neuesten Generation nur noch halb so viel Strom und Wasser wie vor 15 Jahren. Beim Kauf einer neuen Waschmaschine sollten Verbraucher auf das Energieeffizienz-Label achten, mit dem Waschautomaten und andere Haushaltselektronik seit 1998 gekennzeichnet werden muss. Besonders stromsparend arbeiten Modelle der Effienzklasse A oder A+.

Effizient waschen und schleudern

Wie viel Strom die Maschinen für einen Waschgang aufbringen muss, hängt von der Wahl des Waschprogramms ab. Da für die Warmwasseraufbereitung die meiste Energie benötigt wird, liegt der Stromverbrauch im Kochwaschgang besonders hoch. Heutzutage muss aber selbst stark verschmutzte Wäsche nicht mehr notwendigerweise ausgekocht werden, damit sie wieder richtig sauber wird, da sich die Reinigungswirkung moderner Waschmittel deutlich verbessert hat. Hartnäckige Flecken und angetrocknete Verschmutzungen können mit Spezialreinigungsmittel effektiv und umweltschonend vorbehandelt werden.

Feinwäsche und Wolle wäscht man am besten bei 30 Grad, Buntes und Weißes werden bei maximal 60 Grad wieder blütenrein. Ökologische Waschmaschinen sind zudem mit Energiesparprogrammen ausgestattet, die zusätzlich Energie und Wasser einsparen.

Intensive Schleuderprogramme lassen Kleidung und Co nach der Reinigung zwar schnell wieder trocken, allerdings fressen sie auch eine Menge Strom. Auf dem Effizienz-Siegel der EU wird auch die Schleuderwirkung der Wäsche angegeben, je höher die Effizienzklasse, desto besser die Schleuderwirkung. 1200 bis 1400 Umdrehungen reichen völlig aus, wenn die Wäsche anschließend im Trockner getrocknet wird. Weitaus günstiger und umweltfreundlicher trocknet frisch Gewaschenes allerdings auf der Wäscheleine.

Volle Ladung

Je effizienter das Fassungsvermögen der Waschmaschine ausgenutzt wird, desto größer die Energieersparnis. Laden Sie die Maschine deswegen für jeden Waschgang richtig voll. Wie hoch das maximale Füllgewicht der Waschtrommel ausfällt, steht in den Produktunterlagen und auf dem Effizienz-Label. Viele der modernen Waschmaschinenmodelle sind mit elektronischen Sensoren ausgestattet, die den Füllstand der Maschine automatisch erkennen und bei verringerter Waschladung den Wasser- und Energieverbrauch reduzieren. Trotzdem besteht die effizienteste Waschmethode noch immer darin, die Maschine unter voller Beladung zu starten.

Auch die richtige Dosierung des Waschmittels kann den Energieverbrauch des Waschautomaten beeinflussen. Waschen sie stets mit der geringsten empfohlenen Waschmitteldosierung. Dann benötigt die Maschine weniger Wasser zum Ausspülen der Wäsche und dementsprechend weniger Strom zum Aufheizen des Wassers.

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